Dietmar Seibert
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Regionales

1. Klavierunterricht in Marburg und weitere Links zum Kulturleben an Lahn und Dill / 2. Artikel zum Marburger Ampelchaos

1. >>>Klavierunterricht in Marburg hier anklicken<<< -
weitere Links zum Kulturleben in Marburg, Gießen Wetzlar  u. Herborn
siehe weiter unten, sowie der Artikel:"Marburg an der Ampel"

>>>Leserbrief zum Thema: Sterben der Innenstadt, vom 19.12.2012 erschienen in Dill-Zeitung u. HerbornerEcho
Wie ich finde unterschätzt man im Herborner Rathaus die Bedeutung der Parkplätz nahe der Innenstadt

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Verkehrsinformation in Hessen
Blitzer in Hessen

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Charakterköpfe von Rupert Eichler in Marburg


...Ihre Wunschportraitbüste in individueller Ausführung...Schauen Sie doch einfach mal rein.
Fernsehsendung im hrfernsehn in der Sendung "Herkules" v. 8.3.2009 über Rupert Eichler.

Gesangsunterricht/ -seminare - Riki-Anwendungen - Wildkräuter... Anita Drenckhahn in Lahntal

Gitarrenunterricht/ Unterricht - Kurse - Workshops Daniel Kersting

Marburger Forum ...Die Herausgeber des Marburger Forums sind keiner philosophischen Lehre oder politischen Doktrin verpflichtet...vielmehr sind die Maßstäbe einer Kritik der kulturellen und gesellschaftlichen, wie wirtschaftlichen Entwicklung erst neu zu entdecken.

Übernachtungen: Pension Plateau
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Artikel: Marburg an der Ampel weiter unten !


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2. Ein Beitrag zum Marburger Ampelschwachsinn: "Marburg an der Ampel"

Marburg: Solarpflicht für alle Häuser... doch Verkehrschaos sorgt für schlechte Luft!
Ein Beitrag zum Marburger Ampelschwachsinn v. Dietmar Seibert

Haben Sie sich auch schon gefragt, ob es Dilettantismus oder reine Schikane ist, was die Verkehrsplaner im Marburger Rathaus über die letzten Jahrzehnte ausgeklügelt haben. Jeder, der sich einmal mit dem Auto durch den Marburger Ampelwald „gestanden" hat, würde sich darüber amüsieren, wie man diese Stadt mit unsinnigen Ampeln zum Kollabieren überreguliert, wenn es nicht so nervig wäre.

Bei aufmerksamem Beobachten des Marburger Verkehrs im Stadtgebiet fällt schnell auf, dass Marburg, im Vergleich zu anderen Städten in vergleichbarer Größe, bestenfalls ein mittleres Verkehrsaufkommen aufweist, das im Wesentlichen dadurch entsteht, dass der Verkehrsfluss durch die Unzahl unsinniger Ampelanlagen massiv behindert wird. So entsteht die zu allen Tageszeiten zu beobachtende Verkehrsdichte erst dadurch, dass Ampelanlagen den Verkehr stauen, um dann, in den knappen, teilweise gleichzeitig geschalteten Grünphasen von Gegenverkehr und Fußgängern, ein mittleres Chaos zu erzeugen, indem sich die Verkehrsteilnehmer, Autofahrer wie Fußgänger gleichermaßen, mit improvisierten Ausweichmanövern profilieren können. Der Höhepunkt solchen Unsinns ist fast zu jeder Tageszeit vor dem Erlenringcenter zu beobachten sowie am Rudolphsplatz, wo man bereits über eine kostspielig erbaute Unterführung für Fußgänger verfügt und problemlos darüber einen Kreisverkehr installieren könnte, oder am Knotenpunkt Wilhelmsplatz, wo eigentlich schon ein Kreisverkehr mit nachweislich wesentlich höherer Verkehrssicherheit für alle Verkehrsteilnehmer und einem reibungslosen Verkehrsfluss bestünde, hätten man ihn nicht zu einem Übungsplatz für gefährliche Spurmanöver um bizarre Ecken, hinter denen dicht geschaltete Ampeln lauern, umfunktioniert.

Man könnte fast glauben, in Marburg sei die Ampel erfunden worden. Sie wäre sicher an jeder Hausecke zu finden, wenn die Stadt sich diesen Unsinn leisten könnte, denn selbst in schwach befahrenen Randgebieten, bei Spuren für Rechtsabbieger, die ihrerseits eine eigene Spur zum Einfädeln in den von links kommenden Verkehr bilden und selbst da, wo Rechtsabbiegerspuren zur Stadtautobahn abführen, schalten sie unerbittlich ihre Rotphasen, ob Bedarf ist, oder nicht. Während man in anderen Städten bemüht ist, für einen möglichst reibungslosen Verkehrsfluss zu sorgen, schon allein des CO2-Ausstoßes wegen, scheint in Marburg das Motto zu gelten: Nur ein stehendes Auto ist ein gutes Auto, besonders dann, wenn es an einer Ampel steht. Wirklich makaber wird es dann, wenn man angesichts dieses Unsinns im Rathaus einen Luftreinhaltungsplan diskutiert in dem man dem Bürger eine Solarpflicht für alle Häuser aufzwingen will, als ob man hier im verregneten Mittelhessen über die Sonne Spaniens verfügte. Ein Beitrag zur Luftreinhaltung in Marburg wäre doch so einfach: Ein Auto, das sich halb so lange auf Marburgs Straßen aufhält, stößt auch nur halb so viel CO2 aus, das weiß jedes Kind. Hier gäbe es Handlungsbedarf schon seit Jahrzehnten! 

Kreisel? Ach ja, natürlich! Kreisel kennt Marburg natürlich auch. Doch leider baut man sie außerhalb der Stadt in die „Grüne Wiese", wo kaum ein Auto fährt, zwischen Michelbach und Sterzhausen. Hier kann man in leeren Kreiseln bequem die Kurventauglichkeit der Reifen testen. Hier ist man mit Sicherheit im Kreisel alleine. Im Stadtgebiet dagegen lässt Marburg den Verkehr kollabieren, auf Kosten der Luft und der Sicherheit ihrer Bürger einschließlich der Blinden.

Marburg greift stattdessen nach dem Sternen! Eine Stadt im Aufbruch ins 21. Jahrhundert mit Solarpflicht für alle Häuser - und auf den Straßen zeigt man, wie man eine Stadt mit geringem Verkehrsaufkommen mit unsinnigen Ampelanlagen zum Kollabieren bringt. Ein ökologischer Schildbürgerstreich!

Dietmar Seibert, Mai 2008

Anmerkungen und Leserbeiträge zu diesem Artikel:
Ich habe auf diesen Artikel viel positive Resonanz bekommen und bin offenbar mit meiner Meinung nicht alleine.
Als Ergänzung zum Marburger Ampelschwachsinn wurden mir viele Ampelanlagen genannt, die offenbar auch nachts auf gähnend leeren Straßen unermüdlich ihre sinnlosen Rot- und Grünphasen schalten (eine Uhrzeit, zu der ich nicht mehr in Marburg bin). 

Ich möchte meinem Artikel nicht anmaßen, dass man ihn im Marburger Rathaus gelesen hätte, aber seit er im Netz steht, ist die Ampel am Erlenringcenter anders geschaltet. Wenigstens laufen jetzt dem Gegenverkehr, der sich aus Richtung Erlenringcenter und aus Weidenhausen kommend auf der Kreuzung arrangieren muss, nicht mehr die Fußgänger vor die Haupe, die in ihrer gleichzeitig geschalteten Grünphase eine Lücke im Verkehr zu erharschen versuchen.  

Auf eine E-Mail, die mir über meine Homepage zugesandt wurde, konnte ich aus technischen Gründen nicht antworten. Vielleicht meldet sich der Absender noch einmal. Es ging um die Ampel an der Einmündung in das Industriegebiet Wehrda aus Richtung Cölbe kommend. Kontakt>>

Weitere Leserreaktionen:

Hervorragender Artikel! Endlich mal jemand, der dagegen etwas unternimmt.....

Neuster Ampelgag in Marburg, den man unbedingt erwähnen sollte: An der Fußgängerampel am Cineplex leuchtet jetzt über dem roten Männchen ein Signal "Grün folgt!". Man könnte ja schließlich meinen, die Ampel sei kaputt, weil keine Autos kommen. Sie halten nämlich zwanzig Meter weiter noch an der vorherigen Ampel.  

Bei den Fußgängerunterführung am Rudolphsplatz und vor der Uni in der Biegenstraße hat man wohl nach dem Bau der Unterführung vergessen, die Fußgängerampel zu entfernen oder bei der Installation der Ampel, dass es bereits eine Fußgängerunterführung gibt.


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